Die Leidenschaften der Erotik, um die es hier geht, hat eine mystische und eine explosive, grobe Seite – beide werden ausgemalt zu einer außergewöhnlichen Musik, ohne die der Tanz nur die halbe Wirkung hätte. Es sind Orgelklänge, die als Geräusch-Orkan in den Ohren schmerzen, dann wieder minutenlang ausgehaltene zarte Töne, die allein durch die Dauer zu schillern beginnen. Es ist mit diesen endlosen Klängen, die an eine Glasharfe erinnern, wie mit dem Blick in die Finsternis – sieht man lange genug hinein, erkennt man in ihr die geheimnisvollsten Kopfgeburten. Diese Musik ist eine nicht immer angenehme Herausforderung; sie provoziert eine Grenzerfahrung, die jenseits eines „schönen Ballettabends“ liegt. Ist Nacho Duato dem Eros auf der Spur, als einem unbekannten Gott, der mit den eindeutigen Abbildern wenig zu tun hat, die unsere sexualisierten Gesellschaften von ihm zeichnet? Wenn dem so ist, dann schaut Duato hinter diese Bilder, eben mithilfe der Orgel, dem Instrument des metaphysischen Klangs schlechthin. Aber auch die Orgel kann einen solchen Blick nur befördern, wenn sie sich nicht auf die konventionellen Spielweisen verlässt. Das Unbekannte findet sich nicht in geläufigen harmonischen Mustern – und der Eros nicht in verbrauchten Tanzgesten, denen aus Mangel an Alternativen immer noch das Attribut der Leidenschaftlichkeit angeheftet wird. (…) Unterm Strich zeigt an diesem Abend vor allem „Cobalto“, warum Nacho Duato zu den ganz großen Choreographen zählt.
SüdkurierHarald Ruppert (28-01-2010) pdf

Destaca, en primer lugar, por una banda sonora creada por Pedro Alcalde y Sergio Caballero e interpretada al órgano. Lo mejor, como es norma clásica del espectáculo, siempre debe ir al final.
Diario de Cádiz Désirée Ortega Cerpa (01-11-2009) pdf

Cobalto, es sin duda alguna, la más interesante. (…) La música pese a ser casi del todo abstracta, no deja de complementarse con armonía y contundencia. Fuerza, belleza, y una perfecta correlación entre lo visual y sonoro, hacen de la velada un estupendo cierre del FIT.
La VozGermán Corona (02-11-2009) pdf

Esa sensualidad alcanza su punto más alto en Cobalto… El espectador deberá completar con su proyección imaginativa lo que las imágenes sugieren.
La NaciónNéstor Tirri (11-12-2009) pdf

“Cobalto” ist ein subtiles erotisches Spiel zu elektronischen Klangen und Orgelmusik das die hohe Kunst der Andeutung beherrscht. (…) Das Publikum in Ludwigshafen feierte die Compagnie zu Recht mit begeistertem Applaus.
Die RheinpfalzBirgitt Scheuermann (01-02-2010) pdf

…stürmisch oder in Zeitlupe ablaufend, kreatürlich oder abstrakt, von suggestivem Orgelspiel begleitet.
Schwäbische (28-01-2010) pdf

Minimalistische, dunkel dröhnende oder hell vibrierende Orgelmusik liefert den passenden Sound dazu.
Nürnberger NachrichtenRegina Urban (08-02-2010) pdf